Hilfe & Einstieg

So arbeitest du mit der Suite

Von der ersten Website bis zur geprüften Datei – in klaren, nachvollziehbaren Schritten.

In fünf Schritten

Dein erster Entwurf

  1. 1
    Konto erstellen

    Lege ein Konto an und melde dich an.

  2. 2
    Website einrichten

    Trage Domain und optional die Sitemap im Projekt ein.

  3. 3
    Inhalt vorbereiten

    Prüfe Domain und Sitemap. Für KI wählst du im Projekt einen für deinen Tarif freigegebenen Anbieter und ein Modell. Die Suite verwendet den zentralen Admin-Key; einen eigenen Schlüssel kannst du nur nutzen, wenn dein Tarif dies erlaubt.

  4. 4
    KI-Entwurf erstellen

    Die Suite liest eine begrenzte Auswahl öffentlicher Seiten aus der Sitemap und erstellt daraus einen prüfbaren Markdown-Entwurf.

  5. 5
    Prüfen und veröffentlichen

    Kontrolliere Links und Aussagen. Lade die Datei herunter oder nutze die konfigurierte Veröffentlichung.

Eine llms.txt ist eine Orientierungshilfe. Sie garantiert weder die Nutzung durch Crawler noch bessere Rankings.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Wo wird die Datei veröffentlicht?

Beim Download bestimmst du den Speicherort. Beim FTP-Upload hängt der Pfad von deiner Projekteinstellung ab. Prüfe anschließend die öffentliche URL.

Was sollte ich vor der Veröffentlichung prüfen?

Kontrolliere Domain, Kontaktangaben, Links, erlaubte und ausgeschlossene Bereiche sowie die Aktualität der Inhalte.

Was brauche ich für einen KI-Entwurf?

Ein aktiver Tarif mit freigegebenem Anbieter und Modell sowie ein eingerichteter API-Zugang. Standardmäßig stellt die Administration den zentralen Schlüssel bereit. Eigene Provider-Schlüssel werden nur verwendet, wenn dein Tarif sie erlaubt. Tariflimits und Credit-Abzüge gelten zusätzlich; welche Providerkosten entstehen, hängt davon ab, welcher Schlüssel verwendet wird.

Werden Änderungen automatisch veröffentlicht?

Nein. Prüfe den Entwurf und starte die Veröffentlichung bewusst selbst.

Noch eine Frage? Schreib uns

SEO Schritt für Schritt

So verbesserst du Auffindbarkeit und Qualität

Arbeite die Punkte nacheinander ab. Beginne bei technischen Blockaden, verbessere dann die Inhalte und miss anschließend die tatsächliche Entwicklung.

SEO-Assistent öffnen
01 Prüfen, ob wichtige Seiten erreichbar sind

Öffne zentrale Seiten ohne Anmeldung und prüfe, ob sie mit einer erfolgreichen Antwort laden. Suchmaschinen benötigen Zugriff auf die Seite und wichtige Darstellungsressourcen wie CSS und JavaScript. Kontrolliere in der Search Console mit der URL-Prüfung, wie Google eine konkrete Seite abrufen und darstellen kann.

Eine Sitemap oder ein guter Seitentitel behebt keine Zugangssperre. Entferne unbeabsichtigte Anmeldeschranken oder Blockaden, bevor du an Snippets arbeitest.

02 Sitemap und robots.txt richtig einsetzen

Eine XML-Sitemap sollte wichtige, kanonische URLs enthalten, die erreichbar sind und indexiert werden dürfen. Nenne die Sitemap mit einer vollständigen URL in der robots.txt und reiche sie bei Bedarf in der Search Console oder in Bing Webmaster Tools ein. Das hilft beim Entdecken von Seiten, erzwingt aber weder Crawling noch Indexierung.

robots.txt steuert den Abruf durch Crawler. Sie ist nicht das richtige Mittel, um eine URL zuverlässig aus Suchergebnissen zu entfernen: Eine blockierte URL kann ohne Seiteninhalt weiterhin bekannt sein. Für einen Ausschluss nutze ein zugängliches noindex-Signal oder Zugriffsschutz. Eine für Suchmaschinen wichtige Seite darf nicht zugleich per robots.txt blockiert sein.

03 Geänderte Seiten per IndexNow melden

Öffne Generator → Technik → IndexNow und erzeuge einen Projektschlüssel. Lade die bereitgestellte TXT-Datei mit genau dem angezeigten Dateinamen in den Stammordner deiner Domain. Danach kannst du nur die URLs melden, die tatsächlich neu, geändert oder gelöscht wurden. Der Generator prüft die öffentliche Schlüsseldatei und die Domain, bevor er sie übermittelt.

Eine erfolgreiche Übermittlung bestätigt nur den Eingang der Meldung. Sie garantiert weder einen Abruf noch die Aufnahme in einen Suchindex.

04 URLs, Weiterleitungen und Canonicals ordnen

Nutze lesbare, stabile URLs, die Menschen den Seiteninhalt erahnen lassen. Vermeide unnötige Varianten derselben Seite, etwa durch wechselnde Parameter oder unterschiedliche Schreibweisen. Verlinke intern bevorzugt auf die gewünschte Hauptadresse.

Wenn Inhalte dauerhaft umziehen, leite die alte Adresse passend mit einem permanenten Redirect weiter. Ein Canonical-Hinweis hilft, die bevorzugte URL für sehr ähnliche oder doppelte Seiten zu kennzeichnen; er ist ein Hinweis, den Suchmaschinen prüfen und anders bewerten können. Sitemap, interne Links und Canonical sollten zur selben Hauptadresse passen.

05 Inhalte für echte Fragen und Menschen schreiben

Beginne mit dem Problem, das die Zielgruppe lösen möchte. Liefere eigene, genaue und gut verständliche Antworten, die zur Erfahrung und zum tatsächlichen Angebot passen. Belege wichtige Aussagen, halte Informationen aktuell und mache kenntlich, wer Inhalte fachlich verantwortet, wenn das für Leser relevant ist.

KI kann bei Recherche, Gliederung und Überarbeitung helfen. Prüfe jeden Entwurf auf Richtigkeit, Originalität und zusätzlichen Nutzen, bevor du ihn veröffentlichst. Viele automatisch erzeugte Seiten ohne eigenen Mehrwert sind keine Abkürzung zu Sichtbarkeit. Es gibt keine allgemeine Mindestwortzahl, Keyword-Dichte oder garantierte Textlänge für gute Suchergebnisse.

06 Titel, Beschreibungen und Überschriften verbessern

Gib jeder wichtigen Seite einen eigenen, klaren Seitentitel, der ihren tatsächlichen Inhalt knapp beschreibt. Eine Meta-Beschreibung sollte den konkreten Nutzen der Seite zusammenfassen. Suchmaschinen können den angezeigten Titel oder Beschreibungstext abhängig von Suchanfrage und Seiteninhalt selbst auswählen oder umformulieren; die Angaben sind daher Vorschläge, keine fest zugesicherte Darstellung.

Verwende sichtbare Überschriften, damit Leser den Inhalt schnell überblicken. Formuliere natürlich statt Suchbegriffe zu wiederholen. Meta-Keywords sind für die Google Suche kein Optimierungshebel; entscheidend ist, dass Seite, Titel und Beschreibung inhaltlich zusammenpassen.

07 Sinnvoll intern und extern verlinken

Verknüpfe thematisch zusammengehörige Seiten mit normalen, crawlbaren Links. Der Linktext soll das Ziel verständlich benennen und auch ohne den umgebenden Absatz Sinn ergeben. So finden Leser und Crawler wichtige Inhalte leichter.

Verweise extern nur dann, wenn die Quelle hilfreich und vertrauenswürdig ist. Kennzeichne bezahlte Links angemessen. Bei nicht geprüften Nutzerlinks oder Inhalten, für die du nicht einstehen kannst, nutze die passenden Linkattribute und eine Moderation.

08 Strukturierte Daten nur passend zum sichtbaren Inhalt nutzen

JSON-LD kann Suchmaschinen zusätzliche, strukturierte Hinweise zu einer Seite geben. Verwende nur einen unterstützten Datentyp und Angaben, die für Besucher tatsächlich auf der Seite sichtbar und korrekt sind. Markup muss aktuell bleiben und den Richtlinien des jeweiligen Ergebnistyps entsprechen.

Gültige strukturierte Daten machen eine Seite möglicherweise für bestimmte Suchdarstellungen geeignet. Sie garantieren weder ein Rich Result noch eine bessere Position. Prüfe den Code mit Googles Test für Rich-Suchergebnisse und beobachte anschließend die Search Console.

09 Bilder, Videos, Mobilgeräte und Ladezeit berücksichtigen

Platziere aussagekräftige Bilder nahe am passenden Text, liefere sie in guter Qualität und beschreibe ihren Zweck mit einem passenden Alt-Text. Dekorative Bilder brauchen keinen künstlich mit Keywords gefüllten Alternativtext. Eigenständige Videoseiten profitieren von einem klaren Titel, einer Beschreibung und ergänzendem Kontext.

Prüfe deine Website auf dem Smartphone und halte wichtige Inhalte ohne störende Zwischenbildschirme erreichbar. Sorge für HTTPS, eine stabile Darstellung und kurze Ladezeiten. PageSpeed Insights und der Core-Web-Vitals-Bericht zeigen Messwerte; nutze sie, um konkrete Probleme zu finden, statt einzelne Kennzahlen als Rankingversprechen zu behandeln.

10 Ergebnisse beobachten und Änderungen geduldig bewerten

Richte die Search Console ein und beobachte Suchanfragen, Seiten, Klicks, Impressionen sowie Indexierungsberichte. Vergleiche ähnliche Zeiträume und suche nach konkreten Veränderungen, statt aus wenigen Tagen oder einzelnen Suchanfragen allgemeine Schlüsse zu ziehen. Eine Sitemap-Einreichung ist kein Beleg für eine erfolgte Indexierung.

Search Console einrichten – genaue Schritte
  1. Öffne search.google.com/search-console und melde dich mit dem Google-Konto an, das Zugriff auf die Website erhalten soll.
  2. Öffne links oben die Property-Auswahl und wähle + Property hinzufügen.
  3. Wähle Domain, wenn alle Protokolle (http/https) und Subdomains gemeinsam erfasst werden sollen. Trage nur die Stammdomain ein, zum Beispiel example.de – ohne https://, ohne www. und ohne Pfad. Alternativ wähle URL-Präfix und trage die vollständige Variante ein, zum Beispiel https://www.example.de/; Protokoll und Präfix müssen dann exakt passen.
  4. Bei Domain: Kopiere den von Google angezeigten TXT-Wert vollständig. Öffne die DNS-Verwaltung deines Domain-Anbieters, lege einen TXT-Eintrag an, setze den Host/Namen gemäß Anbieter auf die Stammdomain (oft @ oder leer) und füge den kopierten Wert unverändert ein. Speichere den Eintrag. Ändere oder lösche keine anderen DNS-Einträge.
  5. Gehe zurück zum Search-Console-Dialog und klicke auf Bestätigen. Falls der DNS-Eintrag noch nicht gefunden wird, warte auf die DNS-Verteilung und versuche es später erneut. Lass den TXT-Eintrag bestehen, damit die Inhaberschaft weiter bestätigt werden kann.
  6. Wähle nach erfolgreicher Bestätigung die neue Property oben links aus. Daten erscheinen nicht zwingend sofort; kontrolliere die Property und URL-Variante, wenn nach einigen Tagen noch keine Daten sichtbar sind.

Sitemap senden: Prüfe zuerst im Browser, dass die Sitemap ohne Anmeldung erreichbar ist und gültiges XML liefert, zum Beispiel https://example.de/sitemap.xml. Wähle in der Search Console links Sitemaps, trage im Feld Neue Sitemap hinzufügen den Pfad ein (zum Beispiel sitemap.xml) und klicke auf Senden. Prüfe danach in derselben Ansicht den Status und mögliche Lesefehler. Reiche nur die Sitemap-URL ein; die Annahme bestätigt nicht, dass jede enthaltene Seite indexiert wird.

Einzelne URL prüfen: Füge die vollständige Seiten-URL in die Prüfzeile oben ein. Lies zuerst den Indexbericht. Nach einer Änderung klicke auf Live-URL testen; wenn Abruf und Indexierbarkeit passen, kannst du Indexierung beantragen wählen. Das ist eine Anfrage und keine Garantie. Bei vielen URLs ist eine gepflegte Sitemap geeigneter.

Suchleistung ansehen: Öffne links Leistung → Suchergebnisse, stelle Zeitraum und gegebenenfalls Suchtyp ein und vergleiche Klicks, Impressionen, durchschnittliche CTR und Position. Filter für Seiten oder Suchanfragen grenzen den Bericht ein; die Durchschnittsposition ist kein fester Rang für alle Nutzer.

Bing Webmaster Tools verbinden – genaue Schritte
  1. Öffne Bing Webmaster Tools, melde dich an und füge deine Website hinzu. Du kannst die Domain auch aus der Search Console importieren.
  2. Bestätige die Inhaberschaft in Bing. Verwende eine der dort angebotenen Methoden, zum Beispiel DNS oder eine bereitgestellte Datei. Lass Bestätigungsdaten bestehen, solange du die Property verwalten möchtest.
  3. Öffne in Bing die Einstellungen für API-Zugriff und erzeuge einen API-Key. Behandle ihn wie ein Passwort und füge ihn nicht in E-Mails oder Prompts ein.
  4. Melde dich in der Suite an, wähle dein Projekt und öffne SEO-Assistent → Suchdaten. Trage die bestätigte Property-Adresse und den API-Key ein und wähle Property prüfen und verbinden.
  5. Nach erfolgreicher Prüfung wählst du Bing-Suchdaten laden. Die Suite zeigt verfügbare Klicks, Impressionen und Suchanfragen. Suchanfragen-Daten werden laut Bing wöchentlich aktualisiert; Traffic-Daten täglich. Abdeckung und Aktualität können daher voneinander abweichen.
  6. Zum Entfernen öffnest du dieselbe Ansicht und wählst Verbindung trennen. Dadurch wird der gespeicherte API-Key gelöscht. Für Bing AI Performance-Zitierungen nutze bei Bedarf den separaten CSV-Import. Diese Werte sind Momentaufnahmen, keine Rankings.

Nach größeren Verbesserungen kann es Wochen oder länger dauern, bis sich Suchsysteme darauf einstellen; manche Änderungen wirken sich gar nicht sichtbar aus. Dokumentiere, was du geändert hast, prüfe die betroffenen URLs und priorisiere die nächste Aufgabe nach Nutzen und Aufwand.

11 Bei Website-Umzug oder mehreren Sprachen extra planen

Bei einem dauerhaften Umzug richte passende Weiterleitungen von alten zu neuen URLs ein, aktualisiere interne Links und Sitemap und prüfe wichtige Ziele nach der Umstellung. Ändere nicht viele URL-Strukturen ohne Grund.

Für echte Sprach- oder Regionsversionen nutze getrennte, erreichbare URLs und korrekte Sprachalternativen. Übersetze Inhalte sorgfältig und verhindere, dass Nutzer oder Crawler abhängig von vermuteter Sprache automatisch auf eine andere Version gezwungen werden.

Diese eigenständig formulierte Anleitung hilft dir bei einer ersten Prüfung. Prüfe alle Hinweise am tatsächlichen Verhalten deiner Website; die Stichprobe oder ein einzelnes Signal belegt keine Indexierung.