Gemini, das Hosting-Unternehmen mit Fokus auf KI-gestützte Dienste, führt Personal Intelligence ein. Die Funktion analysiert Inhalte aus E-Mails und Fotos, sofern der Nutzer zustimmt. Der folgende Bericht erklärt, wie die Funktion funktioniert, welche Daten einfließen und wie sich das auf Datenschutz auswirkt.
Was in die Analyse einfließt
- E-Mails: Betreffzeilen, Textinhalte, Anhänge
- Fotos: Inhalte der Bilder, Metadaten wie Datum und Ort, sofern vorhanden
- Kontextuelle Merkmale: Häufige Themen, Kommunikationsmuster
Was nicht automatisch zugänglich bleibt
- Inhalte außerhalb der Verbindung zum Konto
- Passwortgeschützte Dateien oder verschlüsselte Inhalte bleiben außerhalb des Zugriffs, sofern der Nutzer dies erlaubt
- Daten aus Drittanbieter-Apps, die nicht mit dem Dienst verknüpft sind
Privatsphäre und Kontrollen
- Opt-in-Mechanismus: Du entscheidest, ob Personal Intelligence aktiviert wird
- Widerruf und Deaktivierung: Du kannst den Zugriff jederzeit stoppen
- Transparenz-Optionen: Du kannst sehen, welche Daten verarbeitet wurden
- Datenaufbewahrung: Wie lange Daten gespeichert bleiben
Hinweis zur Transparenz
Die Anbieter betonen Transparenz. Du erhältst Einblicke in die Datenströme und kannst deine Einstellungen entsprechend anpassen. Der Aktivierungsprozess bleibt freiwillig.
Vergleich mit Apple Intelligence
- Apple setzt auf die Verarbeitung auf dem Gerät und minimiert die Datenübertragung so weit wie möglich
- Gemini nutzt serverseitige Verarbeitung; die Ergebnisse fließen über das Konto zurück
- Beide Systeme erfordern explizite Zustimmung und bieten Datenschutzeinstellungen
Was das für Nutzer bedeutet
Prüfe deine Einstellungen, wähle gezielt aus, welche Inhalte analysiert werden dürfen, und nutze die verfügbaren Datenschutzhinweise. Transparenz bleibt die zentrale Vorgabe, wenn KI-gestützte Tools im Alltag eingesetzt werden.