• Tirsdag, Januar 13, 2026
RAM-Upgrades bei Framework-Desktop-PCs massiv verteuert wegen Speicherknappheit
RAM-Upgrades bei Framework-Desktop-PCs sind infolge der Speicherknappheit massiv teurer geworden. Der Artikel beleuchtet, wie Speicherknappheit Preise treibt, welche Auswirkungen das auf Käufer hat und wie Framework auf veränderte Marktbedingungen reagiert.

Framework, bekannt für konfigurierbare Hardware, erweitert seine Produktpalette inzwischen auch auf Desktop-PCs. Nachdem Felix im vergangenen Jahr einen Laptop von Framework getestet hat, setzt der Hersteller vermehrt auf Desktop-Systeme, bei denen RAM, Speicher und Grafikkarten modular kombiniert werden können.

Doch die laufende Speicherkrise trifft auch das Framework-Ökosystem. DDR5-Speicher ist knapp, die Lieferketten geraten unter Druck, und damit steigen die Kosten für RAM-Upgrades deutlich an. Framework bestätigt, dass Upgrades weiterhin möglich sind, aber der Endpreis ist deutlich höher geworden als noch vor Monaten.

Die Preissteigerung variiert je nach Speicherkonfiguration und Modultyp, doch branchenweit ist die Tendenz eindeutig: Die Kosten für RAM-Aufrüstungen bei Framework-Desktop-PCs liegen in der Regel im hohen einstelligen bis zweistelligen Prozentbereich, abhängig von Kapazitätserhöhung und Speicherriegel. Für Käufer, die sich für ein konfigurierbares System entschieden haben, bedeutet das, dass selbst vermeintlich kleine RAM-Upgrade-Optionen teurer ausfallen können als in der Vergangenheit.

Aus Anwendersicht hat das mehrere Auswirkungen. Erstens schreckt der höhere Preis potenzielle Aufrüstungen ab, besonders bei Gaming-Szenarien, in denen RAM oft ein wichtiger Leistungsfaktor ist. Zweitens bevorzugen einige Kunden inzwischen vorgefertigte, höher bestückte Modelle, um Kosteninflation durch Upgrades zu vermeiden. Drittens könnten Nutzer, die ihr Framework-System selbst upgraden, auf zertifizierte Speicherriegel zurückgreifen müssen, um Garantie- oder Stabilitätsfragen zu klären.

Framework betont, dass die Modularität des Systems erhalten bleibt, auch in Zeiten von Speicherknappheit. Die Marke verweist darauf, dass Offerten für RAM-Erweiterungen weiterhin angeboten werden und eine Kompatibilitätsgarantie bestehen bleibt. Dennoch ist klar: Die Speicherkrise verändert die Preisstruktur, auch bei einem Hersteller mit starkem Fokus auf Konfigurierbarkeit und Upgrades.

Zusammenfassend zeigt sich: Wer ein Framework-Desktop-System plant, sollte aktuelle RAM-Preise prüfen und gegebenenfalls frühzeitig aufrüsten. Die Branche wird vor allem beobachten, wie sich Speicherknappheit und Preisentwicklung in den kommenden Quartalen weiterentwickeln.

  • Was bedeutet die RAM-Preisentwicklung für Käufer von Framework-Desktop-PCs?
  • Wie können Kunden Kosten durch frühzeitiges Upgraden minimieren?
  • Welche Optionen bietet Framework für konfigurierbare Systeme trotz Preissteigerungen?

Felix' Beobachtung zur Laptop-Seite von Framework bleibt relevant: Die Marke bleibt eine spannende Versuchsanordnung für modulare Hardware – nun auch im Desktop-Segment.