• Luni, Ianuarie 12, 2026
Der Artikel beleuchtet Claudes neue Funktion Cowork, die Claude Code um kollaborative Coding-Funktionen erweitert und Teams eine KI-gestützte Rest-Arbeitsbegleiterin bietet. Experten sehen Potenzial für beschleunigte Code-Reviews, nahtlose Zusammenarbeit in verteilten Teams und sicherheitsorientierte KI-Assistenz. Der Beitrag erläutert Anwendungsfälle, Datenschutzaspekte und Ausblick.
Cowork: Claude Code for the rest of your work Summary

In einer neuen Vorschau stellt Claude eine Arbeitsfunktion namens Cowork vor, die das Codieren in Teams völlig neu gedacht hat. Aufbauend auf Claude Code richtet Cowork den Fokus auf Kollaboration statt isolierter Entwicklung und setzt dabei auf kontextbewusste KI-Assistenten, die den Rest der Arbeit übernehmen, während Entwickler sich auf kreative Entscheidungen konzentrieren.

Ausgerichtet auf verteilte Teams, Onboarding neuer Mitarbeitender und schnelle Iterationen, kombiniert Cowork Echtzeit-Paarprogrammierung mit intelligenten Vorschlägen. Die Idee: Ein KI-Pendant, das im gleichen Code-Editor oder in einem Editor-ähnlichen Interface mitarbeitet, den Code versteht, Testfälle vorschlägt, Refactorings anzeigt und Sicherheits-Checks durchführt, bevor Änderungen ins Repository wandern.

Kernfunktionen von Cowork umfassen:

  • Echtzeit-Paarprogrammierung mit KI-Unterstützung, die Code-Generierung, Refactoring und Stilvorgaben koordiniert.
  • Kontextbasierte Vorschläge, die auf dem aktuellen Projekt-Stack, Tests und Dokumentationen basieren.
  • Synchronisierte Arbeitsbereiche für verteilte Teams, inklusive gemeinsamer Code-Ansichten und Kommentaren.
  • Automatisierte Code-Reviews und Sicherheitschecks, bevor Commits erfolgen.
  • Integration mit gängigen DevOps-Tools, Repositories und CI/CD-Pipelines.

Praxisfälle zeigen, wie Cowork Teams beschleunigt: Neue Teamkolleginnen können schneller einsteigen, Remote-Arbeitslast wird besser ausbalanciert, und Reviews erfolgen mit begleitender KI-Dokumentation.

Aus technischer Sicht adressiert Claude Cowork Langlebigkeit, Sicherheit und Datenschutz: Die KI bleibt im Unternehmenskontext, Datenhaushalt wird streng kontrolliert, und Zugriffsrechte sind konfigurierbar.

Ausblick: Claude plant fortlaufende Verbesserungen, stärkeren Fokus auf Integrationen mit GitHub, GitLab, Jira und CI/CD-Plattformen sowie erweiterte Analysefunktionen, um Metriken wie Entwicklerproduktivität und Bugs pro Merge zu messen.

Für Entwickler bedeutet Cowork vor allem weniger Kontextwechsel, konsistenten Stil und schnellere Iterationen – eine Ko-KI, die den Code nicht ersetzt, sondern den Prozess effizienter macht. Wir beobachten gespannt, wie Cowork das Arbeiten an komplexen Projekten neu definiert.

Mehr Details finden sich im Blog-Beitrag von Claude und im Diskussions-Thread der Entwickler-Community. Für Hosting-Teams könnte Cowork künftig Teil einer integrierten Entwicklungsumgebung werden, die KI-gestützte Produktivität direkt in den Arbeitsalltag integriert.