• Segunda, Janeiro 12, 2026
USB-Geräte-Trennung in VMware Workstation 25H2: Ursachen, Praxisworkarounds und Ausblick
Der Artikel behandelt das USB-Passthrough-Problem in VMware Workstation 25H2. Er erklärt Ursachen, gibt praktische Workarounds und liefert einen Ausblick auf kommende Patches, um betroffene Nutzer zu unterstützen.

USB-Geräte-Trennung in VMware Workstation 25H2: Ursachen, Praxisworkarounds und Ausblick

In VMware Workstation 25H2 melden Anwender ein wiederkehrendes USB-Problem in virtuellen Maschinen. Ein typischer Fall betrifft Windows 11 Pro 25H2-Gastsysteme, in denen USB-Geräte nach dem Anschluss plötzlich vom VM-Betriebssystem getrennt werden oder der USB-Passthrough den Zugriff verliert. Das Thema kursiert in einschlägigen Foren, auch in einem Beitrag mit zahlreichen Kommentaren.

Die Betroffenen berichten, dass externe Laufwerke, USB-Netzwerkadapter oder USB-Headsets nach dem Durchreichen an die VM nicht mehr zuverlässig funktionieren. Die Folge ist ein störungsreicher Arbeitsablauf, der besonders in Testszenarien und in der Produktentwicklung Ärger verursacht. Erste Analysen legen nahe, dass das Problem im Zusammenspiel aus USB-Passthrough-Mechanik, Host-Treibern und Windows 11 Pro 25H2 liegt.

Technische Hintergründe und typische Muster

Die Wurzel des Problems liegt oft im Zusammenspiel von USB-Backchannels, dem Windows-Host-Treiberstack und dem Pass-Through-Mechanismus von VMware. Wenn ein Gerät im Host neu gemountet wird oder der USB-Port in den Ruhemodus versetzt wird, kann der Gast die Zuweisung verlieren. Der Wechsel des USB-Controllers in der VM von 3.0 auf 2.0 oder umgekehrt kann in einigen Fällen die Stabilität erhöhen. Sicherheitsfunktionen wie Virtualization-Based Security oder das Hyper-V-Backend können den USB-Tunnel zusätzlich beeinflussen; daher berichten einige Nutzer, dass das Problem bei deaktiviertem Hyper-V oder in Umgebungen ohne Hyper-V-Backend weniger häufig auftritt.

Empfehlungen für Anwender und Administratoren

  • Aktualisieren Sie VMware Workstation auf die neueste verfügbare Build-Version, da VMware regelmäßig USB-Passthrough-Fixes integriert.
  • Testen Sie in der VM verschiedene USB-Controller-Einstellungen (USB 3.0 vs USB 2.0), um Stabilität zu prüfen.
  • Überprüfen Sie Host-Logs und Treiberupdates für USB-Geräte, um potenzielle Konflikte zu identifizieren.
  • Deaktivieren Sie optional Hyper-V auf dem Windows-Host oder verwenden Sie den Hyper-V-kompatiblen Modus, der besser mit Workstation koexistiert.
  • Deaktivieren Sie USB Selective Suspend im Host-System und verringern Sie Hintergrund-USB-Aktivitäten, die Port-Enumeration stören könnten.
  • Durchreichen Sie nur notwendige USB-Geräte an die VM und trennen Sie andere Geräte am Host, bevor Sie die VM starten.

Ausblick

VMware arbeitet an einem Patch-Flow, der USB-Passthrough-Probleme in zukünftigen Builds adressieren soll. Nutzer sollten Patch-Notes verfolgen und vor kritischen Produktiv-Workloads Tests in einer isolierten Umgebung durchführen. In der Zwischenzeit helfen die genannten Workarounds, den Betrieb stabil zu halten und Arbeitsunterbrechungen zu minimieren.

Hinweis: Für Unternehmen empfiehlt sich eine abgestimmte Backup-Strategie der betroffenen VMs vor größeren Updates.