• Bazar ertəsi, Yanvar 12, 2026

Eine Reihe von Sicherheitslücken in der No-Code-Automatisierungsplattform n8n sorgt derzeit in der IT-Sicherheitsgemeinschaft für Aufsehen. Vier kritische Schwachstellen wurden identifiziert, davon eine mit Höchstwertung eingestuft. Administratoren sollten zeitnah handeln und das System patchen.

Die Lücken ermöglichen potenzielle Angriffe über Codeschmuggel in Arbeitsabläufen, unsichere Eingaben in Webhooks sowie Privilegieneskalation in Mehrbenutzerumgebungen. Zusammen mit konfigurationsbedingten Datenlecks könnten Angreifer sensible Informationen erlangen oder schädlichen Code in vertrauenswürdige Workflows einschleusen.

Die betroffene No-Code-Plattform ist bei vielen Unternehmen beliebt, um Geschäftsprozesse zu automatisieren, was die Angriffsfläche deutlich erhöht. Vier Lücken – vier Angriffswege – und gleichzeitig vier Gründe für eine zügige Patch-Compliance sowie Schulungen der Administratoren- und Entwicklerteams.

  • Lücke 1: Codeschmuggel durch unsichere oder unzureichend geprüfte Code-Blöcke in Workflows. Angreifer könnten legitime Funktionen nutzen, um schädlichen Code in ein ansonsten harmloses Skript zu schmuggeln.
  • Lücke 2: Eingabe-Injektion über Webhooks oder API-Punkte. Nicht validierte Parameter können zur Ausführung von Fremdcode oder unautorisierten Operationen führen.
  • Lücke 3: Privilegieneskalation durch Fehlkonfigurationen der Rollen- und Berechtigungslogik. Mehrbenutzerumgebungen sind besonders betroffen, wenn Administratoren- oder Entwicklerberechtigungen zu großzügig vergeben sind.
  • Lücke 4: Informationsleck durch Standardkonfigurationen oder unverschlüsselte Verbindungen. Datenpfade offenbaren sensible Details aus Logs oder Payloads.

Was bedeutet das für Administratoren? Die schnellste Gegenmaßnahme ist ein zeitnahes Sicherheitsupdate vom Hersteller. Prüfen Sie, ob Ihre n8n-Instanz von einer Sicherheitswarnung betroffen ist, und führen Sie das Patch-Upgrade in einer Testumgebung durch, bevor Sie es produktiv einsetzen. Zusätzlich sollten Sie:

  • API-Schlüssel, Webhook-Geheimnisse und Zugangstoken rotieren.
  • Rollen nach dem Prinzip der geringsten Privilegien neu zuweisen.
  • Administrationszugänge mit Zwei-Faktor-Authentifizierung absichern.
  • Netzwerksegmentierung, WAF- oder IDS-Schutz aktivieren und ausführliche Logs überwachen.
  • Backups prüfen und Notfallwiederherstellung testen.

Branchenexperten empfehlen, Sicherheitschecks in CI/CD-Prozesse zu integrieren und betroffene Workflows zeitnah zu prüfen. Die Kritik an der Sicherheitslage mahnt zugleich zu einer verstärkten Schulung der Entwickler, die No-Code-Blöcke erstellen, damit unerwünschter Code gar nicht erst in produktive Workflows gelangen kann.

Fazit: Vier kritische Lücken in n8n erfordern rasche Patch-Deployments, sorgfältige Konfigurationschecks und robuste Monitoring-Instrumente. Nur so bleibt No-Code-Automatisierung sicher und agil.